Dieses Gedicht schrieb Dieter Bethge seiner Schwester Ute Maria zum Trost, im Mai 2006, da Ihr kleiner geliebter Yorkshire Benjamin verstorben war. Danke Ich weiß noch genau die Stunde, als ich kam in eure Runde. schaute alle einzeln an, „Diesen nehm ich!”, sagte ich dann. Hochgenommen auf dem Arm, ach bei dir war es so schön warm. Der Geruch, der war mir neu, Und ich dachte voller Scheu: „Was kommt jetzt wohl auf dich zu?” die Frage ließ mir keine Ruh. Ab ins Auto, schon ging es los, wohin komme ich nun bloß? Bald war diese Fahrt vorbei, mir war alles einerlei, denn vor Angst konnte ich nur beben, auf dem Teppich ging der Segen. Ins Körbchen setzt Du mich nun, sollte mich dort richtig ausruhn, neugierig sah ich mich um, ach es war doch auch zu dumm. Keiner war zum spielen da, und nun wurde es mir klar, jetzt bist du ganz alleine, hört denn keiner, das ich weine? Dann kamst Du ins Zimmer rein, sprachst ganz ruhig auf mich ein, mein ganzer Kummer war schnell verflogen, sie waren weg nun, meine Sorgen. Es war als hätte ich es nur geträumt, nun hatte ich doch einen großen Freund. Viele Jahre sind wir nun zusammen, gemeinsam durch dick und dünn gegangen. Meine Beine wollen mich heute nicht mehr, das Laufen fällt mir oft sehr schwer. Ich will es nun noch einmal wagen, und es Dir ganz offen sagen, wenn mein Herz mal nicht mehr schlägt, großer Kummer Dich bewegt. Einen Trost in Deinem Leid, Sie war so schön, mit Dir die Zeit. Denke in den stillen Stunden, wieviel Liebe uns hat verbunden, einer war für den anderen da, und zudem war es mir klar: Eine Liebe, rein wie das Licht, mein Herz, das schlug doch nur für Dich. Dein Benny
Gedicht - Danke
ORBIS-Tierbestattung
Gedicht